Ab Mitte November dreht Wien auf. 20-plus Adventmärkte, Lichterketten in der Innenstadt, ein Pop-Up-Eislaufplatz vor dem Rathaus. Was du nicht verpassen solltest und wo es nur voll ist.
Die Empfehlungen
Spittelberg (1070). Kleiner, kunsthandwerklich, ehrlich. Schmale Gassen, Lokale am Rand, hier kommen die Wiener selbst hin. Beste Wahl, wenn du nur einen Markt schaffst.
Karlsplatz Art Advent. Vor der Karlskirche, kein Massengeschäft, eher Designer und Keramik. Bio-Standard. Strohlabyrinth für Kinder.
Altwiener Christkindlmarkt am Freyung (1010). Kleiner als der Rathausplatz, gemütlicher, gute Stände. Glühwein-Tassen sind sammelbar.
Schönbrunn (1130). Schloss als Kulisse, etwas touristischer, aber das Setting macht es. Nach dem Markt kann man durch den geschmückten Schlossgarten spazieren.
Belvedere (1030). Klein, fein, kuratiert. Funktioniert mit dem Museum kombiniert besonders gut.
Rathausplatz (1010). Der bekannte. Riesig, voll, Eisbahn-Show. Wenn du Familien dabei hast, lohnt es sich. Sonst gehst du in zehn Minuten wieder.
Was du bestellst
- Glühwein. Hausgemacht, mit Sternanis und Nelken. Tasse als Pfand kassieren.
- Punsch. Stärker, rumlastig. Vorsicht beim ersten.
- Maroni. Heiß, immer noch im Strohpapier, ein paar Eurostücke.
- Bratwurst mit Kren. Wienerisch.
- Käsekrainer. Wurst mit Käsefüllung. Polarisiert.
Wann hingehen
Werktags ab 17 Uhr. Samstag und Sonntag erst ab 20 Uhr, sonst stehst du nur. Letzte Märkte schließen am 23. oder 24. Dezember, manche bleiben bis Silvester.