Zwei Tage Wien reichen nie. Aber wenn es zwei sein müssen, dann mit dieser Route: zentral, mit kurzen Wegen, ohne dass du gehetzt wirkst.
Tag 1: Innere Stadt, Hofburg, Kaffeehaus
Frühstück im Cafe Central oder im Cafe Sperl. Wer schon ab acht Uhr da ist, kommt ohne Schlange rein. Danach zu Fuß zum Stephansdom, über den Graben und die Kärntner Straße. Wenn du Höhe magst: 343 Stufen auf den Südturm.
Mittags durch die Hofburg, ein kurzer Blick in die Spanische Hofreitschule (selbst wenn keine Vorführung ist, die Morgenarbeit ist sehenswert), dann Albertina, weil dort die wichtigste Grafiksammlung der Welt hängt und es selten überlaufen ist.
Abendessen rund um Spittelberg im 7. Bezirk: kleine Gassen, Lokale mit Innenhof, das richtige Mass an Wiener Gemütlichkeit.
Tag 2: Naschmarkt, Belvedere, Heuriger
Samstag oder Sonntag? Egal, Naschmarkt geht immer. Falafel, Sushi, Schafskäse, Wiener Schnitzel: alles in 500 Metern. Wer Glück hat und am Samstag da ist, läuft direkt in den Flohmarkt.
Mit der Tram zum Belvedere. Klimts „Kuss” hängt im Oberen Belvedere, der Garten ist gratis. Plan etwa 90 Minuten.
Spätnachmittags: Tram 38 nach Grinzing (Tipp: ab Schottentor). Heurigen-Atmosphäre, Brettljause, ein Viertel Grüner Veltliner. Wer noch Energie hat: 30 Minuten hoch zum Kahlenberg, von dort siehst du die ganze Stadt unter dir.
Was du dir sparst
Vergiss die Schönbrunn-Tour an einem Wochenende. 90 Minuten Hin- und Rückweg plus Wartezeit, da bleiben dir keine drei Stunden für die Innenstadt. Schönbrunn ist seine eigene Reise.