Wien hat mehr Wahrzeichen, als ein Urlaub fasst. Diese Liste ist nach Bedeutung sortiert, aber jedem Eintrag steht der Aufwand dabei, damit du planen kannst.
1. Stephansdom
Wahrzeichen Nummer eins. Innen gratis, der Aufstieg auf den Südturm kostet wenig und hat 343 Stufen ohne Pause. Plan: 45 Minuten innen, plus 45 Minuten Turm wenn du willst.
2. Schloss Schönbrunn
Sommerresidenz der Habsburger mit 1.441 Zimmern. Du siehst nicht alle. Imperial Tour zeigt 22 Räume, Grand Tour 40. Plus Park, Gloriette und Tiergarten. Plan: halber bis ganzer Tag, Tickets vorab online, sonst Schlange. Liegt im 13. Bezirk.
3. Schloss Belvedere
Klimts „Kuss” hängt im Oberen Belvedere. Garten gratis, Museum etwa zwei Stunden. Liegt im 3. Bezirk, gut mit der Tram erreichbar.
4. Hofburg
Winterresidenz der Kaiser, heute Amtssitz des Bundespräsidenten. Sisi-Museum, Kaiserappartements, Silberkammer als Kombi-Ticket. Plan: 90 Minuten bis zwei Stunden. Spanische Hofreitschule ist daneben (eigener Eintritt).
5. Kunsthistorisches Museum
Habsburgs Kunstsammlung von Weltrang. Bruegel-Saal, Vermeer, Caravaggio. Plan: drei Stunden mindestens. Donnerstags Spätschluss.
6. MuseumsQuartier
Größter Kulturkomplex Europas: Leopold Museum (Schiele), mumok (Moderne), Kunsthalle, ZOOM Kinder-Museum, Hof mit den bunten Enzi-Liegen zum Pause-Machen.
7. Naschmarkt
Wiens berühmtester Markt. Etwa 120 Stände, Mittelmeer trifft Habsburg. Samstag zusätzlich Flohmarkt am westlichen Ende. Best als Mittagspause, nicht als Hauptprogramm.
8. Prater und Riesenrad
Riesenrad steht seit 1897, dreht sich noch immer. Prater-Hauptallee ist 4,5 km lang, ideal für Spaziergang oder Lauf. Wurstelprater rundherum: Vergnügungspark, mit Kindern gut.
9. Hundertwasserhaus
Friedensreich Hundertwassers bewohntes Gesamtkunstwerk im 3. Bezirk. Außen sehr fotogen, kein Innen-Zugang (echte Mieter). Plan: 30 Minuten plus Anfahrt.
10. Wiener Staatsoper
Eines der wichtigsten Opernhäuser der Welt. Führungen am Tag, Stehplätze ab etwa 15 Euro am Abend (Karten vor Ort 80 Minuten vor Vorstellung). Opernball Ende Februar als Höhepunkt.
Was nicht in die Top 10 kommt, aber lohnt
- Karlskirche: Panorama-Aufzug zur Kuppel.
- Musikverein: Wegen der Akustik, nicht wegen des Konzerts allein.
- Albertina: Wechselausstellungen oft besser als das Stammhaus drumherum.
- Donauinsel im Sommer, Kahlenberg im Herbst.
So planst du
Drei Tage = 5 bis 6 Punkte. Eine Woche = alles davon plus mindestens ein Tag ohne Programm. Wer mehr als drei Großmuseen plant, sollte die Wien-Karte rechnen, sonst nicht.